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Schäden nach der Autowäsche: Wer haftet?

Ab in die Waschstraße: Viele Dienstwagenrichtlinien sehen vor, dass Mitarbeitende ihr Auto auf Firmenkosten regelmäßig in einer Waschanlage reinigen. Als Aushängeschild für den Arbeitgeber soll der Fuhrpark gepflegt und ordentlich aussehen. Doch was passiert, wenn das Auto nicht in neuem Glanz, sondern mit einem Kratzer aus der Waschanlage kommt? Wir zeigen ihnen, wie sie Ärger vermeiden können und was sie im Schadensfall tun sollten.

Portal-Waschanlage oder Waschstraße?

Bei der Autowäsche können die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen. Das liegt aber nicht unbedingt an der Art der Anlage, sondern vor allem daran, wie gut der Waschanlagenbetreiber sie pflegt und wartet. Waschstraßen bieten allerdings bei der Vorwäsche einen großen Vorteil: Die Vorwäsche erfolgt hier immer manuell mit einer sogenannten Hochdrucklanze. Mit diesem besonderen Hochdruckreiniger können auch schwierige Stellen wie Rückspiegel, Windschutzscheibe und Räder gründlich gesäubert werden.

Speziell bei stärker verschmutzten Fahrzeugen ist die Vorwäsche wichtig, um Lackschäden vorzubeugen: Es werden dabei alle gröberen Schmutzteilchen entfernt, die sonst in der Waschanlage den Lack wie Schmirgelpapier zerkratzen könnten.

Passt jedes Auto in jede Waschanlage?

Ob online oder per Telefon: Wer ein besonders breites oder hohes Fahrzeug hat, sollte sich vorab erkundigen, ob die Waschanlage auf die entsprechenden Maße ausgelegt ist. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich auch, um sich über die angebotenen Waschprogramme zu informieren. Es muss jedoch nicht unbedingt das teuerste Programm gewählt werden. Auch im Standard-Waschvorgang wird das Auto in der Regel sauber.

Was ist vor der Einfahrt in die Waschstraße wichtig?

Wer den angeschriebenen Anweisungen entlang der Waschanlagen-Einfahrt folgt, ist weitgehend auf der sicheren Seite. Wichtig ist

  • die Antenne abzuschrauben oder einzufahren;
  • die Fenster und das Schiebedach zu schließen;
  • die Seitenspiegel einzuklappen;
  • den Tankdeckel zu verriegeln;
  • eventuelle Dachaufbauten zu entfernen;
  • die Scheibenwischer auszuschalten und gegebenenfalls den Regensensor zu deaktivieren.

Wie verhalte ich mich richtig in der Waschstraße?

Beim Einfahren in die Waschstraße ist es vor allem wichtig, sich an die Verhaltensregeln des Waschanlagenbetreibers sowie an die Hinweise der Mitarbeitenden zu halten. Die Waschanlagen-Mitarbeiter weisen die Nutzer ein, um das Fahrzeug richtig auf dem Förderband zu platzieren. Sobald die korrekte Position erreicht ist, kann der Motor abgestellt und der Gang herausgenommen werden. E -und Automatik-Autos werden auf P geschaltet, die Handbremse wird angezogen.


Kratzer im Lack – was tun?

Es kommt immer wieder vor, dass Fahrzeuge in einer Waschanlage beschädigt werden:

  • Wagen deshalb direkt nach der Autowäsche auf Schäden kontrollieren.
  • Schäden gegebenenfalls sofort beim Anlagenbetreiber melden.
  • Schriftliche Bestätigung über Schäden geben lassen.

Der Kunde steht in der Beweispflicht, dass der Schaden tatsächlich in der Waschanlage entstanden ist. Der Schaden kann auch später nach Verlassen der Anlage gemeldet werden – der Nachweis der Schadensursache ist dann jedoch noch schwieriger.


Wer haftet für den Schaden?

Ob der Waschanlagenbetreiber für die Schäden am Fahrzeug aufkommen oder der Kunde selber zahlen muss, hängt von der Art der Anlage ab sowie dem Nachweis für das Verschulden. Stellt sich heraus, dass der Kunde beispielsweise durch Fehlverhalten den Schaden mit verursacht hat, haftet der Betreiber nicht oder lediglich anteilig.

In einer Autowaschstraße mit Förderband, bei der Fahrer im Fahrzeug sitzen bleiben, wird eher davon ausgegangen, dass Schäden auch vom Insassen verursacht werden können. In Waschanlagen, in denen der Fahrer den Wagen verlassen muss, wird dagegen erst einmal von einem Verschulden des Betreibers ausgegangen.

Tipp: Häufig weisen Schilder an Waschanlagen darauf hin, dass der Betreiber keine Haftung übernimmt oder bestimmte Anbauteile wie Zierleisten, Spiegel und Antennen von der Haftung ausschließt. Derart umfassende Haftungsausschlüsse sind nach dem Gesetz jedoch unwirksam.

Schäden nach der Autowäsche schnell reparieren

Sollte ein Auto aus der Fuhrparkflotte in der Waschanlage beschädigt werden, bietet AFC über das Schadenmanagement schnelle Hilfe. Dank des bundesweiten Werkstattnetzes können Kratzer, Beulen oder beschädigte Teile schnell repariert werden. Ein Anruf bei AFC genügt, alles Weitere wird von unseren Spezialisten übernommen. AFC kümmert sich um einen Ersatzwagen, bringt das beschädigte Fahrzeug in die Werkstatt und kümmert sich um die Abrechnung mit der Versicherung – das spart dem Fuhrparkmanagement deutlich Zeit und Kosten.

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