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Elektromobilität im Fuhrpark: Wie dem Flottenmanagement der reibungslose Umstieg gelingt

15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen: Das ist das Ziel der Bundesregierung bis 2030. Eine Vielzahl von Förderungen, die gestiegene Alltagstauglichkeit und das wachsende Modellangebot machen Elektrofahrzeuge auch für Unternehmensflotten immer attraktiver. Pluspunkte sind neben weniger Lärm und Schadstoffen sowie geringeren Kraftstoffkosten mehr Fahrkomfort und ein innovatives Image. Allerdings stehen Flottenverantwortliche bei der Umstellung auf E-Mobilität auch noch immer vor großen Herausforderungen. Neben der Ladeinfrastruktur zählen dazu beispielsweise passende Versicherungslösungen für E-Flotten.

Wie schnell steigt die Zahl der E-Fahrzeuge in Unternehmensflotten?

Im April 2022 waren laut dem Statistischen Bundesamt knapp 690 000 Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es erst knapp 310 000 E-Autos. Auch in immer mehr Unternehmens-Fuhrparks wächst das Interesse an E-Mobilität. Sechs von zehn befragten Unternehmen in Deutschland haben laut dem aktuellen Fuhrpark- und Mobilitätsbarometers des Arval Mobility Observator in diesem Jahr mindestens eine alternative Antriebstechnologie für ihre PKW eingeführt. Ausschließlich batteriebetriebene Fahrzeuge liegen dabei aber hinter Hybrid-Fahrzeugen.

Auf was kommt es bei der Zusammenstellung einer Elektroflotte an?

Die Auswahl der Elektro- und/oder Plug-In-Hybridfahrzeuge richtet sich nach den Anforderungen im Unternehmen. Wesentliche Kriterien sind:

  • Akkukapazität der Elektrofahrzeuge: Überwiegen im Unternehmen längere Fahrten, kann eine zu geringe die Reichweite problematisch sein.
  • Ladezeiten, Ladedauern, Ladeinfrastruktur: Gibt es im Reisegebiet flächendeckend (Schnell-)Lademöglichkeiten?
  • Nutzungsweise der Fahrenden

Aktuell sind auf dem Markt Elektrofahrzeuge mit Reichweiten von 90 bis 560 Kilometern verfügbar. Rein batteriebetriebene Elektroautos sind eher für den Einsatz in der Stadt beziehungsweise für kurze bis mittlere Tagesfahrleistungen geeignet. Plug-in-Hybride sind eine Alternative, wenn auch größere Strecken zurückgelegt werden müssen.


Nachhaltigkeit: Welche ökologischen Vorteile bietet E-Mobilität?

Ob E-Mobilität wirklich nachhaltig ist, hängt stark von der gewählten Autoklasse und dem geladenen Fahrstrom ab: Mit Ökostrom wird die E-Fahrzeugflotte mit erneuerbaren Energien betrieben – die Klimabilanz ist entsprechend positiv. Überlegenswert ist auch eine eigene Photovoltaik-Anlage, um Strom unabhängig und lokal erzeugen zu können. Weitere ökologische Vorteile: E-Fahrzeuge sind lokal emissionsfrei unterwegs und sehr leise.

Wie sollte die Lade-Infrastruktur für Fuhrparks gestaltet sein?

Für die Akzeptanz von E-Mobilität im Fuhrpark ist es entscheidend, dass die Fahrzeuge ebenso flexibel genutzt werden können wie konventionell angetriebene Firmenwagen. Das bedeutet:

  • Jedes E-Auto benötigt eine feste, ihm zugeordnete Lademöglichkeit am Unternehmensstandort.
  • Mit Wallboxen am Wohnort der Fahrenden wird die Möglichkeit geschaffen, Ladestationen außerhalb des Firmengeländes nutzen zu können und den geladenen Strom über das Unternehmen abzurechnen.
  • Die Mitarbeitenden müssen mit einer RFID-Ladekarte oder Lade-App ausgestattet werden, um Zugang zu einem deutschlandweiten Ladenetzwerk zu bekommen.

Was bedeutet intelligentes Lademanagement?

Ein intelligentes Lademanagement ist die Basis für den effizienten Betrieb einer E-Flotte: Es sichert, dass E-Autos immer dann einsatzbereit sind, wenn die Mitarbeitenden sie benötigen. Das funktioniert beispielsweise über Nutzerpriorisierung: Wer das Auto schnell wieder braucht, bekommt als erstes einen vollen Akku. Gesteuert wird die Priorisierung über entsprechende Software.

Ergänzend kommt ein intelligentes Lastmanagement hinzu:

  • Dynamisches Lastmanagement: bedarfsgerechte Zuteilung der Ladeleistung zu den Fahrzeugen plus fortlaufende Optimierung der Zuteilung der Ladeleistung.
  • Statisches Lastmanagement: Gleichmäßige Verteilung der Ladeleistung auf alle angeschlossenen Fahrzeuge.

Auf diese Weise lassen sich Lastspitzen vermeiden und der Kostenfaktor Strom lässt sich gut kontrollieren.

Was ändert sich bei E-Autos im Hinblick auf die Versicherung?

Der Umstieg auf E-Mobilität bedeutet für das Fuhrparkmanagement auch, Flotten-Versicherungslösungen zu finden, die neue Risiken bei Elektro-Firmenwagen abdecken. Hier geht es vor allem um die Anhebung der Deckungshöhe für Elektrofahrzeuge. Laut Statistik werden für E-Autos im Vergleich zu konventionellen Autos aktuell zwar weniger Schadenfälle registriert, allerdings ist die Schadenshöhe oft deutlich größer:

AFC hat sich als Spezialist für Flottenversicherungslösungen frühzeitig mit dem Thema E-Fahrzeuge beschäftigt und individuelle Lösungen für E-Fuhrparks entwickelt, die die besonderen Risiken abdecken und umfassende Service-Leistungen im Schadenfall bieten. Die All Risk-Versicherung von AFC deckt so gut wie alle Schäden ab, die an Elektrofahrzeugen in einer Firmenflotte auftreten können – inklusive Pannenhilfe bei leergefahrenem Akku oder wenn Zubehör wie Ladekabel und Ladekarte gestohlen wurden.

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