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Fuhrpark nachhaltig gestalten: Erfolgreiche Umstellung auf E-Mobilität im Fuhrpark

David Wieters von GP Joule erklärt, was Unternehmen beachten sollten.

E-Mobilität im Fuhrpark: Worauf kommt es in der Praxis an?

In vielen Unternehmen wächst die Anzahl der Elektrofahrzeuge stetig. Die immer größer werdende Modellpalette, der schnelle technische Fortschritt und finanzielle Förderungen machen E-Mobilität für Firmenflotten attraktiv. Gleichzeitig steht das Fuhrparkmanagement vor großen Herausforderungen im Hinblick auf finanzielle, rechtliche und alltägliche operative Themen. In unserem Interview mit David Wieters, Consultant für Elektromobilität und Ladeinfrastruktur beim Unternehmen GP JOULE CONNECT, geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Sofort oder erst später? Wann sich der Umstieg lohnt

interview-71Viele Unternehmen stehen momentan vor oder sind bereits mitten im Entscheidungsprozess ihren Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Wann lohnt sich ein Umstieg auf E-Mobilität wirtschaftlich und ab wann amortisieren sich die Investitionen?

 

GP Joule Mitarbeiter

David Wieters: Erfahrungsgemäß amortisieren sich die Investitionen bereits nach wenigen Jahren. In unserer Wirtschaftlichkeitsanalyse rechnen wir unseren Kunden genau aus, ab wann genau sich die Investitionen auszahlen. Wirtschaftlich darstellbar ist der Umstieg sofort, denn die Bedingungen sind günstig. Die Leasingkonditionen für E-Fahrzeuge werden immer besser und die Betriebskosten sind im Vergleich zum Verbrenner deutlich geringer.


Für Fuhrparkverantwortliche, die einfach mal abschätzen möchten, welche Ladeinfrastruktur Kosten durch die Umstellung entstehen, ist unser Tool Expert hilfreich. Fuhrparkmanager geben hier die Informationen zu ihrer Flotte ein und bekommen direkt ein Ergebnis zu den ungefähren Kosten. Das Tool kann kostenlos und unverbindlich über unsere Webseite genutzt werden.

Viel mehr als die Suche nach passenden Fahrzeugen: Elektrifizierung planen

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Was sind aus Ihrer Sicht die ersten Schritte für Fuhrparks auf dem Weg zur Elektrifizierung?

David Wieters: Das Wichtigste ist, sich im Vorfeld der Umstellung gut beraten zu lassen. Wenn wir den Auftrag dazu bekommen, starten wir in der Regel mit einem Workshop vor Ort, bei dem alle, die mit dem Fuhrpark zu tun haben, mit dabei sind. Wir sprechen dann über alle Themen rund um die Elektrifizierung, von der eigenen Haltung zur Umstellung, über Vorurteile und mögliche Einschränkungen bis zu den Erwartungen an die Flotte.

Anschließend schauen wir uns die Flotte im Detail an. Wir gucken: Welche Fahrzeuge können durch E-Fahrzeuge ersetzt werden? Wie hoch sind ungefähr die Kosten? Welche Ladeinfrastruktur wird voraussichtlich benötigt? Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Planung der Infrastruktur. Soll zum Beispiel eine Solaranlage mit dabei sein? Wie sieht das Nutzerverhalten vor Ort aus? Welche Eigenschaften bringen der Standort und seine technischen Systeme mit sich?

Mit professionelle Beratung den Realitäts-Check machen

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Was sind Ihrer Erfahrung nach, die größten Stolpersteine, auf die Fuhrparks in diesem Prozess stoßen und wie lassen sie sich umgehen?

Design ohne Titel (1)

David Wieters: Ein häufiger Fehler ist zum Beispiel, bei der Entscheidung für ein Auto nur nach der Reichweite eines Fahrzeugs laut Prospekt zu gehen. Vielleicht stehen da 250 Kilometer für einen Transporter – aber das entspricht leider nicht dem Fahren unter realen Bedingungen. Wir versuchen immer, einen Realitätswert zu ermitteln, damit das Fahrzeug auch tatsächlich den Anforderungen des Nutzers entspricht. Es ist entscheidend, welches Auto auf welcher Strecke genutzt wird. Wenn sich ein Elektroauto geholt wird, das nicht den

 Anforderungen des Fuhrparks entspricht, entsteht aus den schlechten Erfahrungen bei den Mitarbeitenden und der Geschäftsführung ganz schnell eine grundsätzliche Ablehnung gegenüber der Elektro-Mobilität.


Auch bei der Ladeinfrastruktur führt ein „Ich baue mal eben schnell was“ schnell zu Problemen. Ladestationen müssen miteinander kommunizieren können, damit das Lade- und das Lastmanagement reibungslos funktioniert und die Netzanschlusskapazität ausreicht. Aber wenn ich erst zwei Ladepunkte von einem Hersteller und später noch zwei Ladepunkte von einem anderen Hersteller hinstelle, können diese nicht miteinander kommunizieren. Natürlich lässt sich die Netzanschlusskapazität erweitern. Aber das kostet zusätzlich Geld und ist eigentlich nicht nötig. Besser ist es, intelligente Lösungen zu verbauen und vorausschauend zu planen.

Versicherung und Schadenmanagement: E-Mobilität bringt neue Anforderungen

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Da sind wir bereits mitten in der Umsetzung – die Ladeinfrastruktur ist installiert, die E-Fahrzeuge fahrbereit. Was genau ändert sich für die Fuhrpark im Vergleich zum Betrieb von Verbrennern?

David Wieters: Es gibt natürlich gewisse Unterschiede, etwa wenn es Probleme mit dem Elektroauto gibt. E-Fahrzeuge müssen zwar tendenziell einen geringeren Wartungsaufwand, aber die klassischen Unfallschäden treten genauso häufig auf wie bei konventionellen Verbrennern. Dazu kommen neue Schwierigkeiten, die auftreten können, etwa mit der Batterie. Für einen Fuhrparkmanager ist es sehr aufwendig, geeignete Werkstätten zu finden und zusätzlich einen passenden elektrischen Ersatzwagen, damit der Mitarbeitende mobil bleibt. Auch im Hinblick auf die Versicherung gibt es bei E-Fahrzeugen andere und neue Aspekte, die abgedeckt sein müssen.

An dieser Stelle hilft es einen Partner wie AFC zu haben, der mit seinen Leistungen rund um Versicherung, Risiko- und Schadenmanagement von E-Fahrzeugen das Angebot von GP JOULE CONNECT optimal ergänzt. So deckt die All-Risk-Versicherung von AFC unkompliziert so gut wie alle Schäden ab, die an und mit Elektrofahrzeugen im Fuhrpark entstehen können, beispielsweise auch, wenn eine Ladesäule umgefahren wird. Ein weiterer Vorteil ist das bundesweite Netz an Partnerwerkstätten, welches über die notwendigen Zertifizierungen zur Reparatur von E-Fahrzeugen verfügt.

Elektrifizierung des Fuhrparks ist für uns gleichzeitig Digitalisierung. Ab einer gewissen Flottengröße muss ich digitalisieren, um effizient arbeiten zu können. So spielt zunehmend auch das Lade,- Last- und Energiemanagementsystem (LLEMS) eine immer wichtigere Rolle für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch beim Betrieb der Fahrzeuge brauche ich einen Service, der über die üblichen Bürozeiten hinaus erreichbar ist. Bei Elektroautos ist das im Schadenfall allein schon wegen der Risiken beim Abschleppen und Bergen besonders wichtig. Auch da ist AFC mit seinen digitalen Prozessen und Schnittstellen Spezialist.

GP Joule Connect Systemhaus

Grüne Elektromobilität mit Mehrwert: Das E-Mobility-Konzept von GP JOULE
CONNECT

Die GP JOULE GRUPPE ist ein ganzheitliche Anbieter für regenerative Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Biomasse und besitzt langjährige Erfahrung auf der Versorgungsebene für Mobilität, Wärme und Industrie. Das 2009 in Norddeutschland gegründete Unternehmen GP JOULE betreut Projekte in den Bereichen Solar, Wind und Biogas von der ersten Idee bis zum Bau. Darüber hinaus werden auch fertige Anlagen betreut. Mit GP JOULE CONNECT wurde eine eigene Sparte rund um die neue Mobilität geschaffen, die Kunden maßgeschneiderte Beratung und Lösungen rund um Mobilität, Ladeinfrastruktur, Sharen/Poolen und Ladenetz bietet.

Nachhaltig, praxiserprobt und wirtschaftlich: Als Experte für erneuerbare Energien ist das Unternehmen GP JOULE CONNECT auch beim Thema Fuhrpark Vorreiter für klimafreundliche und zugleich alltagstaugliche Konzepte. Ziel ist eine nachhaltige Elektromobilität aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Die 360 Grad-Lösungen rund um E-Mobilität im Fuhrpark umfassen Bausteine vom Fuhrparkmanagement-Konzept für E-Autos über die Ladeninfrastruktur für Elektromobilität bis hin zu einem deutschlandweiten Ladenetz als E-Mobility-Service-Provider.

 

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